TIERSCHUTZ im Kommunalpolitischen Programm der CSU München
Tierschutz
Tierschutz hat, wie Umweltschutz, Verfassungsrang. Das Tier ist Mitgeschöpf und die Humanität einer Gesellschaft zeigt sich gerade auch im Umgang mit unseren Tieren. Neben der gebotenen Umsetzung tierschützender Rechtsbestimmungen soll die Landeshauptstadt München proaktiv und koordiniert mehr Tierschutz realisieren. Wir fordern dazu die Entwicklung eines kommunalen Münchener Tierschutzkonzepts. Dessen Bestandteile sollen umfassen:
- die Errichtung einer städtischen Beratungsstelle für Tierschutz,
- die Koordination und Vernetzung aller Tierschutzorganisationen in München,
- die besondere Berücksichtigung von Begleittieren in allen städtischen Einrichtungen,
- die Verbesserung der Situatione von Fund- und Wildtieren,
- die Verbesserung des Verhältnisses von Mensch und Tier fördern und dabei Interessenskonflikte moderieren.
Die CSU Münchens steht für mehr konkreten Tierschutz: Tierliebe und Achtung der Mitgeschöpfe sind wertkonservative Anliegen, aber vor allem auch gute Münchener Tradition.
Stadttauben
Am 6. November 2007 fand an der Universität Essen die 1. Deutsche Stadttauben-Tagung statt. Rund 100 Wissenschaftler, Tierschützer, aber auch kommunale Vertreter trafen sich zum Erfahrungsaustausch im tierschutzgerechten Umgang mit den Stadttauben. Bei dieser ersten bundesweiten Konferenz wurden Konzepte für den Umgang mit den oft ungeliebten Stadttauben entwickelt.
Da es sehr viele Stadttauben in München gibt, benötigt München ein neues Konzept für Mensch und Tier. Denn Balkone mit Netze einzuzäunen, ist auch für den Menschen dahinter wirklilch keine Lösung! Andere Städte mit vergleichbarer Taubenpopulation wie München sind vorbildlich. Insbesondere will die Stadt Düsseldorf noch mehr kontrollierte Taubenschläge als bisher bauen, um so das Brutverhalten der Tauben zu kontrollieren. Die Tiere werden durch Anfütterung in diese Schläge gelockt, sie legen dort Eier, die dann gegen Gips-Eier ausgetauscht werden. Von den 4500 Tauben, die geschätzt in Düsseldorf leben, wird so ein Zehntel „betreut“. Diese Betreuung - anfüttern, Wasser wechseln Eier austauschen - übernehmen Ehrenamtler von der Initiative Freie Stadttauben. Jedes gelegte Ei wird durch ehrenamtliche Helfer entnommen. Die Stadt Düsseldorf sucht zudem Hausbesitzer, die ihre Dächer für Taubenschläge zur Verfügung stellen, was in München wohl bisher abgelehnt wurde. Hier ist ein akuter Handlungsbedarf in München angesagt.
Aufgrund des Stadtratsantrags von Dr. Evelyne Menges vom 21. November 2007 hat der Umweltschutzausschuß mehrheitlich beschlossen, eine tierschutzgerechte Lösung für die Tauben in München einzuführen. [Zum Ausschussbeschluss]
CSU-Fraktionsvorsitzender Josef Schmid für den Tierschutz
Der CSU-Fraktionsvorsitzender Josef Schmid unterstützt auch meinen Einsatz für den Tierschutz in München nachhaltig. Wenn manche anderen sich mit einer Katze auf dem Schoß fotografieren lassen, hält Josef Schmid nicht nur die Welpen des Tierheims München Riem, sondern setzt den Tierschutzgedanken um: Maßgeblich hat er mit Stadträtin Dr. Evelyne Menges dazu beigetragen, dass die CSU-München (ja, die CSU!!!) als einzige große Partei den Tierschutz in ihr kommunalpolitisches Programm aufgenommen hat. Das ist ein Anfang, es ist noch nicht das Ziel, aber ein sehr wichtiger Anfang. Deshalb - wenn Tierschutz mehr sein soll als ein nettes Foto mit der Lieblingskatze, unterstützen Sie unser Bemühen, Tierschutz politisch umzusetzen. Danke!


